Über mich

Kirsten Rohde

Vom sicheren Weg zu neuen Wegen


In behüteten Verhältnissen aufzuwachsen ist schön, hat aber einen Nachteil: Man muss nicht groß kämpfen und entwickelt keine eigenen Leidenschaften. Vom Reiten mal abgesehen hatte ich keine Idee, was wirklich befriedigt im Leben. Mein Vater meinte, ich sollte erst mal etwas „Solides“ machen. Daraus wurde : eine Banklehre, Sparkasse Bonn. 


Führen! Als Frau


Nach sechs Monaten als ausgelernte Bankanstellte wurde es mir dann doch etwas zu „solide“.

Ich studierte Finanzwirtschaft mit Wahlfach Personalwesen an der Uni Trier. Was ich damit wollte, wusste ich noch nicht so genau. Aber zwei Dinge waren mir klar: Ich wollte raus, ins Ausland, Sprachen lernen und in Europa zuhause sein. Das erfüllte ich mir mit einem Auslandsjahr in Frankreich. Und ich wollte führen: Menschen auf ein gemeinsames Ziel einschwören und es durchziehen … wie geht das? Das wollte ich lernen und können, gerade als Frau. Meine Mutter klug und kompetent, durfte als Fremdsprachensekretärin nur fünf Jahre im Leben arbeiten. Das war mir ein Antrieb.


Mein Tor zu einer vielfältigen Karriere



1999 begann ich dann bei der DekaBank in Luxemburg. Da war ich schon bald, wie ich es mir erträumt hatte, in leitender Position. Zuerst für IT-Projekte, dann Prozessoptimierung, schließlich interne Aus- und Weiterbildung. Ich wurde Mitglied im Geschäftsführungsstab und ab 2005 Leiterin Compliance zusammen mit einem wunderbaren Team. 2008 übernahm ich die Verantwortung für ‚ProFührung‘, ein unternehmensweites Projekt für bestmögliche Führungspraxis. Geträumt, getan, erreicht.




Krisen – unvermeidliche, chancenreiche Zeiten



Nach 10 Jahren in Luxemburg wechselte ich in die Zentrale nach Frankfurt. Ein kompletter Neuanfang – dasselbe Unternehmen, eine völlig andere Kultur. Es folgten 3 Jahre Personalentwicklung und 2 Jahre Talentmanagement.

Und nun? Vielleicht kennen Sie das: Alles erreicht, vom Leben gut verwöhnt – und plötzlich läuft es nicht mehr rund. Mir ging das schon länger so: große private Veränderungen, Abschiede, Sinnfrage. 

In dieser Zeit half mir eine Freundin, die Coach war. Keine Ratschläge, Trost oder Jammern, stattdessen: Perspektivwechsel, Fragen und Selbstreflexion. Damit begann eine neue, tiefe Leidenschaft: Ich machte selbst meine erste Coaching-Ausbildung. 2007 war ich soweit, mir zu versprechen: „Du machst Dich selbstständig als Trainerin und Coach!“



Coaching und Entwicklung als Lebensaufgabe



Nach vielen weiteren berufsbegleitenden und psychotherapeutischen Ausbildungen, wagte ich 2014 den erfolgreichen Start ins eigene Unternehmen. Parallel dazu baute ich mit drei Frauen gemeinsam unsere Unternehmensberatung Fe:male Leadership Development auf. Fest im Sattel wagte ich 2019 einen privaten Neustart und Umzug von Frankfurt nach Hamburg. Mittendrin begann die Pandemie und damit eine neue Herausforderung: Digital auftreten, coachen und trainieren.

Als Blended Learning Trainerin technisch und didaktisch versiert, werde ich heute als Expertin auch für dieses Thema gebucht.

Es bleibt spannend. 


Was macht mich dabei am glücklichsten?

Mit Unsicherheit souverän umgehen zu können und immer etwas Neues, Positives daraus zu schaffen. Diese Fähigkeit gebe ich in meinen Coachings und Trainings beherzt weiter. 



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